Das linke Silencing von kritischen Muslimen – ab sofort ohne Integrität keine Zusammenarbeit!

Liebe Leute,

Einstein wusste bereits, dass es schwieriger ist ein Vorurteil zu spalten als ein Atom. Vor allem wenn man politisch tätig ist, ist das der Fall. Verständnis und Empathie? Fehlanzeige!
Es spielt keine Rolle, ob man aufrichtig progressiv ist, humanistisch und antirassistisch ist, Selbstkritik üben kann und aufgeschlossen für Neues ist. Nein, wenn man ein Etikett von gewissen Leuten bekommen hat, dann dürfen sich so manche mit einem nicht mehr blicken lassen. Denn es könnte ja sein, dass sonst jemand aufsteht und sagt:

1. Wenn er dabei ist, bin ich es nicht
2. Wenn er dabei ist, dann bist du ebenfalls so wie er und du bekommst ebenfalls ein Etikett

So geschah es, dass man viele Vereine regelrecht als Islamisten und Nationalisten etc. brandmarkte weil einige Freunde dabei waren, oder wie in einem konkreten Fall meine Frau. Vor Gericht haben diese Anschuldigungen natürlich nicht Stand gehalten. Denn vor Gericht, gehts einfach nur um Beweise und Tatsachen. Die politische Demagogik oder die kollektive Gehässigkeit von Individuen spielen dort keine Rolle. Vor allem in linken Kreisen, markiert man Menschen wie am Fließband mit Begriffen wie: Nationalist, Faschist, Islamist etc.! Wenn man aus der Türkei kommt und eine andere Beziehung zu Vaterlandsliebe hat, wie in Deutschland und Österreich nach der Aufarbeitung des Holocausts, dann wird man niemals akzeptiert, sondern höchstens solange geduldet, bis man sich traut seine Meinung zu sagen. Es spielt auch keine Rolle wie links man denn im eigentlichen Sinne ist, sprich soziale Wirtschaftspolitik, antirassistische Haltung, Emanzipation und Progressivität. Alles egal, das Etikett das bleibt. In meinem Fall, sehr repräsentativ für beinahe alle TürkInnen, ist es der „Erdogan Fan“, der „Islamist“ etc.! Natürlich nicht ohne Grund, ich bin gegen den Putsch gestanden, ich habe das kollektive Türkeibashing, das nach 2013 exzessiv ausgeübt worden ist täglich verurteilt, ich habe mich der Stigmatisierung der Muslime nicht angeschlossen und habe eine Terrororganisation als Terrororganisation bezeichnet. Wenn man versteht wie diese nichtsnutzigen Etikettiermaschinen arbeiten, dann darf man keines von diesen Sachen machen. Sonst solidarisieren sie sich in ihrer Gehässigkeit und brandmarken jemanden sofort wie es ihnen in den Kram passt. Was mir ja gottseidank Wurst ist.

Doch das Problem beginnt dort, wo man sich diesen Schubladen aus welchem Grund auch immer beugt. Viele beugen sich devot der Meinungshoheit dieser gehässigen Menschen. Der Begriff zur Solidarität wird dazu missbraucht um alle anderen zu Gehilfen in der Gehässigkeit zu machen.

In Wirklichkeit ist diese Blase, eine Blase wie jeder Andere auch. Sie ist objektiv gesehen absurd und ideologisch marginal sowie radikal. Kaum jemand auf der Straße kann sich damit identifizieren. Eine linke Monarchie regiert ihre Gefolgschaft mit mittlerweile absolut verkommenen anachronistischen Absurditäten, die kein Potenzial haben irgendein Problem unserer Zeit zu lösen. Wenn jemand so schwach auf der Brust ist, um zu glauben, dass aus solchen Gestalten je etwas Produktives für die Gesellschaft entsteht, dann braucht er ohnehin nicht meine Mitstreiterschaft. Alle anderen die sich nicht verbiegen lassen und sich nicht manipulieren lassen, sind weiterhin willkommen mit mir zu arbeiten. Ich supporte keine Menschen mehr, die nicht zu mir stehen können. Denn das finde ich nicht aufrichtig und ohne Aufrichtigkeit kann ich nicht arbeiten!

PS: Wenn ich die Chance hätte alles von Beginn an zu machen, dann hätte ich alles genau so gemacht. Denn ich kann und will mich nicht verstellen, damit ich in irgendwelchen Kreisen akzeptiert bin. Ich bin kein Erdogan Fan oder sonst irgendein Fan, aber ich würde niemals auf Erdogan schimpfen damit ich irgendwo akzeptiert werde. Ich bin kein Nationalist, das war ich nie, aber ich würde niemals mein Land schlecht reden, damit ich jemanden gefalle. Ich bin kein erzkonservativer Muslim, ich denke in vielen Belangen moderner, aber ich würde niemals konservative Muslime stigmatisieren und als Gefahr darstellen um von der Politik akzeptiert zu werden. Ich glaube daran, dass die einzige Stelle an die man Rechenschaft ablegen muss, zuerst und vor allem das eigene Gewissen ist und nicht die Gunst der Diffamierer. Elhamdullilah

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